Das neue Kriegerdenkmal

Das Kriegerdenkmal der ehemaligen Gemeinde Unholzing befindet sich an der Südseite der Kirche. Für die Bauarbeiten zur Trockenlegung der Grundmauern an der Kirche im Jahr 1998 musste das Kriegerdenkmal vorübergehend abgebaut werden. Bei den Abbrucharbeiten kam eine große Nische im Mauerwerk der Kirche zum Vorschein. Inspiriert durch die neue Ansicht der Fassade fasste die Kirchenverwaltung 1999 den Beschluss, die Gedenkstätte umzugestalten. Für den Neubau holte Kirchenpfleger Walter Kier-meier Vor-schläge vom Steinmetz-betrieb Braun in Essenbach ein. Die ein-malige Form der Nische wurde mit einer geschlif-fenen schwar-zen Stein-platte ver-sehen, darauf befindet sich eine große Christusfigur am Kreuz. Die neu beschrifteten Gedenktafeln wurden in die Mauer eingelassen. Zwei große, bepflanzte Granittröge zieren den Vorplatz. Die feierliche Einweihung des erneuerten Kriegerdenkmals erfolgte am 8. Juli 2000. Aus diesem Anlass hatte die KSK Postau den Kriegerjahrtag in Unholzing abgehalten. Unter den Klängen der Blaskapelle Weng bewegte sich ein stattlicher Festzug von Vereinen die Dorfstraße entlang zur St. Quirinuskirche. Dort zelebrierte Pfarrer Gottlieb Matei den feier-lichen Gottes-dienst für die Opfer der Kriege. Nach der Messfeier segnete der Geistliche mit Gebeten die neue Gedenk-stätte. Im Anschluss daran fand das Grillfest des Kriegervereins in der Kiermeier-halle statt. Georg Meisenhälter